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Musikalische Früherziehung

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Musikalische Früherziehung - Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen durch Musikerziehung

Die Musikausbildung für Kinder und Jugendliche vereint wie kaum ein anderer Bereich intellektuelle, emotionale und praktische Komponenten. Die Persönlichkeitsentwicklung wird durch die Musikausbildung wesentlich gefördert. Folgende unverzichtbare pädagogische Impulse werden vermittelt:

- Systematisches und diszipliniertes Arbeiten im Allgemeinen wird verbessert.

- Das Hören und Zuhören und damit mehr Rücksichtnahme gegenüber den Mitschülern wird erlernt.

- Die Sensibilisierung der ästhetischen Wahrnehmung und Entfaltung kreativer Fähigkeiten werden gefördert.

- Andere Arbeitsformen, wie das Ensemblespiel, Bands, Chor und diverse Spielkreise werden besser realisiert.

- Der Umgang mit der eigenen Stimme und die damit verbundenen Ausdrucksmöglichkeiten werden verbessert.

- Kinder, die früh mit Singen beschäftigt werden, profitieren davon auf ihrem gesamten Lebensweg; außerdem fördert das Singen die stimmliche Entwicklung und somit auch die Sprachentwicklung und die Entwicklung des Gehörs.

- Musizieren ist das Vollziehen und Realisieren von vielfältigen Spannungsverläufen, wie z. B. energetische, emotionale und kommunikative.

Die musikalische Früherziehung erfolgt in einer ganzheitlichen Konzeption.
Körper, Geist und Seele werden in einer Unterrichtseinheit immer angesprochen.

Pädagogische Grundlagen für den Unterricht sind der "Musikgarten" und die "Klangstraße".

Der "Musikgarten"
ist eine Konzeption, die eine musikalische Frühstförderung ermöglicht. Kinder erleben mit viel Freude gemeinsames Musizieren, Singen und Tanzen. Ohne Leistungsdruck werden die Kinder an die Musik herangeführt. Langzeitstudien, u. a. die von Prof. Hans Günther Bastian, haben gezeigt, dass Musik die ganzheitliche Entwicklung der Kinder fördert. Musikalische Vorkenntnisse der Eltern werden nicht vorausgesetzt. Lernen Sie mit Ihren Kindern und musizieren Sie auch zu Hause weiter.

Unser Musikgartenangebot gilt für folgende Altersgruppen:

Wir machen Musik, Phase I
für die Allerkleinsten von 1 bis 3 1/2 Jahren in Begleitung eines Elternteils.

Der musikalische Jahreskreis, Phase II
wendet sich an Kinder von 3 bis 5 Jahren, in Begleitung eines Elternteils nach Absprache.

Die Klangstraße I und II
ist eine weitere Konzeption, die ebenfalls für 4 bis 6-jährige Kinder vorgesehen ist. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß das Singen, Hören und die Bewegung durch eine relative Solmisation und Rhythmussprache geschieht.
Unter relativer Solmisation versteht man das Singen auf Tonsilben in verschiedenen Tonarten. Dadurch wird inneres Hören von Tonbeziehungen und eine bessere Intonation gefördert.
Durch die Rhythmussprache werden das Gefühl für das Metrum und der rhythmischen Abläufe besser gefestigt.

In der Musikschule werden beide Konzeptionen angewandt.